Diözesancaritasdirektor Wolfgang Tripp 
Grußwort
Lieber Herr Bischof, liebe Festgäste, sehr geehrte Damen und Herren,
im großen Leitbild des Deutschen Caritasverbandes heißt
es im Passus unter der Überschrift: "Der Deutsche Caritasverband
lädt ein zu einem partizipativen Führungsstil". Ganz einfach,
unmißverständlich und wie ich meine klar. Der Deutsche Caritasverband
- und gemeint sind dann auch alle Untergliederungen - fördert die
Bildung von Mitarbeitervertretungen und deren Tätigkeit. Wenn wir
heute einen Geburtstag feiern, den 10-jährigen Geburtstag der DiAG-MAV
unserer Diözese, dann schwingt in diesem Satz der Förderung
der Bildung von Mitarbeitervertretungen und deren Tätigkeit sehr
viel mehr mit an Leben und Lebendigkeit, an Planung und an Kompetenz,
an Auseinandersetzungen und an der gegenseitigen Bereitschaft für
konstruktive Lösungen.
Herzlich überbringe ich die Grüße und Glückwünsche
des Vorstandes des Diözesancaritasverbandes in unserer Diözese.
Glückwünsche für das, was von verschiedensten Seiten
an verschiedensten Orten und dann in der Zusammenfassung in der Diözesanen
Arbeitsgemeinschaft und den Diözesanen Arbeitsgemeinschaften gelungen
ist.
Das, was Sie Herr Bischof schon angesprochen haben, was das Kennzeichen
der Arbeit in unserer Diözese ist, das dürfen wir mit Genugtuung
und auch ein bißchen mit Stolz heute in den Mittelpunkt dieses
Tages stellen. Es zeichnet sich doch gerade die gemeinsame Arbeit der
Mitarbeitervertretungen und der Dienstgeber in unserer Diözese
im caritativen und im verfaßt-kirchlichen Bereich dadurch aus,
daß wir an wichtigen Schaltstellen der zukünftigen Entwicklung
unserer gemeinsamen Arbeit mit führend und federführend auch
in der Bundesrepublik Deutschland sind.
Beispielhaft ist, daß die Diözesane Arbeitsgemeinschaft
und der Diözesane Caritasverband gerade im Bereich der Schulungen
der Mitarbeitervertretungen ein Konzept und ein vielfältiges kompetentes
Programm entwickelt hat, das seinesgleichen sucht. Der hier gewährte
Freiraum wurde von Seiten der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft in
sehr dynamischer Weise und sehr kompetent genutzt. Wir haben ein gut
angenommenes umfangreiches Schulungsangebot für alle Mitarbeitervertretungen,
bundesweit beispielhaft ist, daß die Diözesane Arbeitsgemeinschaft
und der Diözesane Caritasverband auch gemeinsame Schulungen für
Dienstgeber und Mitarbeitervertreter mit großem Erfolg angeboten
haben und anbieten. Die Förderung der Bildung von Mitarbeitervertretungen
und deren Tätigkeit im diözesanen Caritasverband ist nicht
nur Aufgabe und Anliegen einer Seite, wie könnte es denn gelingen,
sondern Anliegen und auch Arbeitsprogramm beider Seiten der Mitarbeitervertretungen
und der Dienstgeberseite.
Deshalb sind wir dankbar, sie als Partnerinnen und Partner mit im selben
Boot und auf dem selben Weg zu wissen. Als wichtige Partner des Spitzenverbandes
mit all den Herausforderungen, die Sie uns in der Weiterentwicklung
durch die Gestaltung des Dritten Weges der Katholischen Kirche heute
und in Zukunft stellen. Trotz aller Differenzen, die es immer wieder
bei einzelnen Fragen des Interessenausgleichs gibt und geben muß,
sehen wir die Entwicklung der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft in
diesen vergangenen 10 Jahren uneingeschränkt positiv. Ohne einen
kompetenten und selbstbewußten Partner, wie es die Diözesane
Arbeitsgemeinschaft unserer Diözese ist, können sich die schwierigen
Fragen und Probleme des Dritten Weges, die Mittel und langfristig auf
uns zukommen, nicht bewältigen lassen. Ein ganz gutes Zeichen dieses
Miteinanders können Sie ja schon dadurch sehen, daß der Vorsitzende
der Gesamtmitarbeitervertretung des Diözesancaritasverbandes und
ich heute an diesem Festtag zufällig, aber es gibt ja keine Zufälle,
die gleiche Krawatte tragen.
Zu den Glückwünschen über vieles was gelungen ist in
diesen vergangenen Jahren kommt mein Dank an Sie alle, an die, die in
der Vergangenheit diese Arbeit mit geprägt haben und sie in der
Gegenwart mit tragen. Das, was wir miteinander auf dem gemeinsamen Weg
haben, ist eben immer wieder auch einzelnen Persönlichkeiten, Frauen
und Männern, zu verdanken. Helfen hat einen Namen, so hat es sich
der Caritasverband über seine Arbeit geschrieben. Namen sei auch
an dieser Stelle und an diesem festlichen Tag genannt.
Ihnen Herr Schiering von seiten des Diözesancaritasverbandes ein
herzliches Dankeschön für vieles Miteinander, für viele
konstruktive Beiträge, auch für manches, was Sie uns zum Nachdenken
zum Kauen und auch zum Verdauen immer wieder zukommen lassen.
Frau Stauß, daß wir in Ihnen eine kompetente Partnerin
auf der Arbeitsebene haben und dazu eine engagierte und liebenswerte
und entgegenkommende Frau als unsere Partnerin haben, das ist nicht
selbstverständlich, daß Sie für die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter und für die Vertretungen da sind, aber auch kompetente
Partnerin in der Gesamtaufgabe des Caritasverbandes. Dem gebührt
Anerkennung, Lob und Dank an diesem Tag.
Ich sage unseren Dank auch in Richtung auf das Bischöfliche Ordinariat
Herrn Bischof, Herrn Generalvikar, Ihnen Herr Dr. Teufel und Herr Drexl.
Wir sind, denke ich, auf einem guten Weg, das Konkret werden zu lassen,
was der Dritte Weg uns vorgibt. Ich denke, wir sind auch jetzt im vergangenem
Jahr und auch in dieses Jahr hinein einen guten gemeinsamen Weg gegangen,
wenn es um die Weiterentwicklung der Arbeitsvertragsrichtlinien geht.
Es zeichnet sich ab, daß dieses Miteinander so konstruktiv sein
kann, daß es auch zu neuen Lösungen führt. Ich hoffe
und wünsche, daß uns dieser Geburtstag hier auch ermutigt,
diesen eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.
Liebe Damen und Herren, Glückwünsche an einem Geburtstag
blicken ja nicht in erster Linie zurück, sondern sie blicken voraus
in eine hoffnungsvolle und hoffentlich auch gute Zukunft. Im schon zitierten
Leitbild des Deutschen Caritasverbandes heißt es: Die Dienstgemeinschaft,
die der Caritasverband ist, muß sich auszeichnen durch Respekt
vor der Persönlichkeit des Einzelnen, durch Partnerschaftliche
Zusammenarbeit und durch konstruktives Austragen von Konflikten. Ich
wünsche uns durch die heutige Geburtstagsfeier Ermutigung bei der
Realisierung dieses Leitbildes. Ich danke Ihnen.